Rassismus-Debatte

Gegenwartskunst aus Südafrika mit deutlich akzentuierten Gesichtszügen und übergroßen Händen. Aber der schwarze König der traditionellen Ulmer Münsterkrippe wird rückwirkend als rassistisch eingestuft.

Die Darstellung des Dunkelhäutigen aus der Dreikönigsgruppe im Ulmer Münster gilt neuerdings als rassistisch. Diese Zuordnung scheint gewichtige und komplexe kulturgeschichtliche, religiöse und künstlerische Aspekte zu ignorieren und dem Zeitgeist zu opfern. Damit läuft die Anti-Rassismus-Bewegung Gefahr, zur einseitigen Ideologie zu werden.

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